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Hilfe, die verbindet: Vom Einsatz in Oberösterreich bis in den Libanon

Während Konflikte im Nahen Osten das Leben unzähliger Menschen prägen, leisten auch rund 25.000 Freiwillige im OÖ. Roten Kreuz täglich Hilfe – getragen von Menschlichkeit und dem Wunsch, etwas zu bewirken. „Die Bilder aus den Krisengebieten zeigen uns, wie zerbrechlich Sicherheit sein kann. Umso wichtiger ist es, dass wir als globale Gemeinschaft zusammenstehen und helfen – unabhängig von Herkunft, Religion oder politischen Überzeugungen“, sagt OÖ. Rotkreuz-Präsident Dipl.-Päd. Gottfried Hirz anlässlich des Empfangs zum Weltrotkreuztag am 8. Mai.

v.l.: Mag. Erich Haneschläger (Landesgeschäftsleiter des OÖ. Roten Kreuzes), Ing. Thomas Karlinger (Leiter Key Account Management der OÖ Versicherung), Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander (ÖVP), Generaldirektorin der Sparkasse OÖ Mag.a Stefanie Christina Huber, Mag. Thomas Märzinger (Landesgeschäftsleiter-Stellvertreter des OÖ. Roten Kreuzes), OÖ. Rotkreuz-Präsident Dipl.-Päd. Gottfried Hirz und Mag. Herbert Auer (Vorstandsvorsitzender der Anteilsverwaltung der Sparkasse OÖ) vor dem Schloss Traun.
v.l.: Mag. Erich Haneschläger (Landesgeschäftsleiter des OÖ. Roten Kreuzes), Ing. Thomas Karlinger (Leiter Key Account Management der OÖ Versicherung), Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander (ÖVP), Generaldirektorin der Sparkasse OÖ Mag.a Stefanie Christina Huber, Mag. Thomas Märzinger (Landesgeschäftsleiter-Stellvertreter des OÖ. Roten Kreuzes), OÖ. Rotkreuz-Präsident Dipl.-Päd. Gottfried Hirz und Mag. Herbert Auer (Vorstandsvorsitzender der Anteilsverwaltung der Sparkasse OÖ) vor dem Schloss Traun.

Dass diese Menschlichkeit keine Grenzen kennt, zeigt auch der Einsatz von Magdalena Penninger. Die 34-Jährige aus Wartberg an der Krems (Bezirk Kirchdorf) leitet aktuell die Delegation des Österreichischen Roten Kreuzes im Libanon – und erlebt dort täglich die dramatischen Auswirkungen des Konflikts: „Die humanitäre Lage ist katastrophal. Viele Menschen haben alles verloren – ihre Häuser, ihre Existenz und oft auch die Hoffnung auf eine sichere Zukunft“, schildert Penninger.

Weltrotkreuztag im Krisengebiet: Gedenken an getötete Hilfskräfte

Bis zu 1,2 Millionen Menschen – mehr als 20 Prozent der Bevölkerung – wurden innerhalb des Landes vertrieben. Rund 120.000 Menschen leben derzeit in Notunterkünften, viele weitere unter prekären Bedingungen. „Selbst dort, wo Häuser noch stehen, fehlt es an Strom, Wasser und grundlegender Infrastruktur. Ein Leben unter diesen Umständen ist kaum möglich“, sagt Penninger. Das Libanesische Rote Kreuz steht mit rund 13.000 Freiwilligen im Dauereinsatz. Sie retten Leben, versorgen Verletzte, unterstützen in Notunterkünften und leisten psychosoziale Hilfe. Auch das Österreichische Rote Kreuz trägt zur Unterstützung bei, etwa durch Maßnahmen in den Bereichen Wasser, Hygiene und Sanitärversorgung.

Für Penninger hat der Weltrotkreuztag im Einsatzgebiet eine besonders tiefgehende Bedeutung: „Gerade in einem so fragilen Kontext sind unsere Grundsätze – Menschlichkeit, Neutralität und Unparteilichkeit – essenziell. Sie ermöglichen unsere Arbeit überhaupt erst.“ Gleichzeitig rückt der diesjährige Weltrotkreuztag auch den Schutz der Helfenden in den Mittelpunkt. „Nur wenn Einsatzkräfte geschützt sind, können sie Menschen in Not erreichen“, betont Penninger. Hintergrund sind tragische Ereignisse: Im Zuge des aktuellen Konflikts kamen zwei Mitarbeiter des Libanesischen Roten Kreuzes während ihres Einsatzes ums Leben.

Wie stark die Idee der Menschlichkeit auch regional getragen wird, zeigte sich beim Empfang des OÖ. Roten Kreuzes anlässlich des Weltrotkreuztages: Rund 400 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft folgten der Einladung in die Spinnerei Traun und setzten damit ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit.

 

Vielfalt als Stärke: „Jede und jeder bringt etwas Einzigartiges mit“

Ob im Rettungsdienst, in der Katastrophenhilfe, in der Pflege und Betreuung, im OÖ. Jugendrotkreuz, im Blutspendedienst oder in den Sozialen Diensten: Das OÖ. Rote Kreuz bietet vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen. Menschen unterschiedlichster Hintergründe finden hier ihren Platz – ganz nach ihren Interessen, Fähigkeiten und Lebenssituationen. „Unsere Stärke liegt in der Vielfalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jede und jeder bringt etwas Einzigartiges mit und wir haben für jeden und jede die passende Jacke“, sagt der OÖ. Rotkreuz-Präsident.

Gerade in Zeiten globaler Herausforderungen braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen und mit Menschlichkeit handeln. Der Weltrotkreuztag erinnert daran, dass Hilfe keine Grenzen kennt – und dass jede und jeder Einzelne einen Unterschied machen kann. Weitere Informationen zum freiwilligen Engagement im OÖ. Roten Kreuz: www.roteskreuz.at/oberoesterreich/ich-will-helfen

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Daniel Gruber

Öffentlichkeitsarbeit und Medienservice

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