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Höchststand: 18.000 Menschen nutzen Rufhilfe des OÖ. Roten Kreuzes

Dunkelheit, rutschige Fußböden und eingeschränkte Mobilität erhöhen das Unfallrisiko – vor allem bei älteren Menschen. Gerade im Herbst und Winter wächst das Bedürfnis nach Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Immer mehr Menschen nutzen dafür die Rufhilfe des OÖ. Roten Kreuzes. Waren es im Jahr 2023 noch 16.494, sind es mittlerweile mehr als 18.000, die auf das Notrufsystem vertrauen.

Eine Frau liegt am Fußboden und wird von Sanitätern versorgt.
Dank des Rufhilfe-Systems des OÖ. Roten Kreuzes ist immer jemand da, wenn Hilfe benötigt wird.

Ein Sturz in der Wohnung, ein plötzlicher Schwächeanfall oder eine akute Erkrankung: Wenn jede Minute zählt und das Telefon nicht erreichbar ist, ermöglicht die Rufhilfe des OÖ. Roten Kreuzes schnelle Unterstützung. Mit einem Druck auf das Armband am Handgelenk wird direkt Kontakt mit der Rettungsleitstelle hergestellt. 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, organisieren die Mitarbeiter die passende Hilfe – vom Rettungswagen über ärztliche Versorgung bis hin zur Verständigung von Angehörigen.

 

Beruhigendes Gefühl

„Wir geben Sicherheit in den eigenen vier Wänden – rund um die Uhr“, sagt OÖ. Rotkreuz-Präsident Dipl.-Päd. Gottfried Hirz. Die Rufhilfe ermöglicht es vielen älteren Menschen, länger selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Gleichzeitig gibt sie Angehörigen das beruhigende Gefühl, dass im Notfall sofort jemand erreichbar ist. Mehr als 18.000 Menschen nehmen mittlerweile das Service der Rufhilfe in Anspruch. Seit der Einführung vor mehr als 40 Jahren steigt die Anzahl der Teilnehmer kontinuierlich an. Nähere Informationen zur Rufhilfe unter der Tel. 0732/7644-182 oder unter https://www.roteskreuz.at/oberoesterreich/ich-brauche-hilfe/rufhilfe

 

Niemand muss alleine sein – Betreutes Reisen und Besuchsdienst

Immer mehr Menschen in Österreich leben alleine. In Oberösterreich waren es 2024 laut Statistik Austria bereits mehr als 242.000. Besonders betroffen sind ältere: Ein Drittel der über 65-Jährigen lebt in Single-Haushalten. Viele von ihnen fühlen sich einsam. Das OÖ. Rote Kreuz ist für sie da – beispielsweise mit Betreutes Reisen oder dem Besuchsdienst. Freiwillige nehmen sich Zeit für Gespräche, gemeinsame Spaziergänge oder einfach nur zum Zuhören. Jedes Jahr leisten sie rund 48.000 Stunden, um aktuell 1.667 Menschen zu besuchen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Denn Einsamkeit kann krankmachen. Studien zeigen: Wer isoliert lebt, hat ein höheres Risiko für Krankheiten wie Bluthochdruck oder Depressionen. Experten bezeichnen Einsamkeit als Volkserkrankung, die quer durch die Bevölkerung geht.

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Daniel Gruber

Öffentlichkeitsarbeit und Medienservice

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