Mit seinem langjährigen Engagement in Bildung stärkt das OÖ. Jugendrotkreuz die Chancengerechtigkeit in der Gesellschaft und begleitet seit mehr als 75 Jahren die schulische Bildungsarbeit. Erste-Hilfe-Kurse, Schwimm– und Radfahrprüfungen und Leseförderung vermitteln nicht nur Wissen, sondern auch Lebenskompetenzen und geben Sicherheit und Selbstvertrauen. „Bildung endet nicht im Klassenzimmer. Sie entsteht dort, wo Menschen begleiten, ermutigen und stärken“, sagt Hirz.
Lesecoaches des OÖ. Jugendrotkreuz an 200 Schulstandorten
Ein Problem ist die steigende Anzahl der Kinder mit Leseschwäche. Laut der internationalen PIRLS-Studie kann jeder fünfte Viertklässler in Oberösterreich nicht sinnerfassend lesen. Seit mehr als 75 Jahren arbeitet das OÖ. Jugendrotkreuz mit Pädagogen zusammen, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu unterstützen. Auch außerhalb des Unterrichts brauchen sie Förderung.
So vermitteln mehr als 530 freiwillige Lesecoaches Kindern an 200 Schulstandorten die Freude am Lesen. „Ich freue mich jedes Mal, wenn ich die Kinder in der Schule beim Lesen lernen begleiten darf. Die Schülerinnen und Schüler begrüßen mich mit strahlenden Augen und es ist schön zu sehen, wie sie spielerisch Fortschritte machen und beim Lesen immer sicherer werden. Ihre Entwicklung mitzuerleben, zeigt mir, wie schnell Kinder Fähigkeiten entfalten, wenn sie Unterstützung bekommen“, sagt Eva Asböck aus Ternberg (Bezirk Steyr-Land). Sie ist seit mehr als fünf Jahren Lesecoach an der Volksschule ihrer Heimatgemeinde.
Fundierte Ausbildung
Wer Freude am Lesen hat und gerne mit Kindern arbeitet, kann als Lesecoach viel bewirken. Es geht dabei nicht um Leistung, sondern um Motivation, spielerisches Üben und Stärkung des Selbstvertrauens. Eine fundierte Ausbildung bildet den Start: Zwei Tage Schulung zum Lesecoach, ein Erste-Hilfe-Kurs und ein halbtägiges Seminar zu den Rotkreuz-Werten bereiten optimal vor. Nähere Informationen zur Tätigkeit als Lesecoach unter: https://www.roteskreuz.at/oberoesterreich/freiwillig-als-alpha-lesecoach
