Mit viel Begeisterung und Einsatzfreude nahmen am 26. Juni 182 Schüler am 7. Pongauer Pinguin Cup des Salzburger Jugendrotkreuzes teil. In der Erlebnistherme Altenmarkt stellten 32 Teams aus zehn Schulen ihr Können im Wasser unter Beweis. Im Mittelpunkt standen Sicherheit, Spaß und Freude an der Bewegung.
Mit großer Motivation und sichtbarer Freude waren die Kinder beim diesjährigen Pinguin Cup in der Erlebnistherme Altenmarkt im Einsatz. Insgesamt 31 Teams aus acht Pongauer Volksschulen (VS Radstadt, VS St. Johann am Dom, VS Altenmarkt, VS Filzmoos, VS Werfen, VS Tenneck, VS Bischofshofen Neue Heimat und VS Tenneck) sowie zwei Schulen aus dem Lungau (VS Tweng und VS Mauterndorf) nahmen an der Veranstaltung teil. Den Sieg holte sich das Team „Die Besten der Besten“ der Volksschule Tenneck.
Sicher schwimmen und Spaß im Wasser
Der Pinguin Cup ist ein bewährtes Schwimmformat des Österreichischen Jugendrotkreuzes, das Kinder spielerisch an den sicheren Umgang mit dem Wasser heranführt. Ziel ist es, die Lebenskompetenz Schwimmen frühzeitig zu fördern und nachhaltig zu festigen. Neben der Sicherheit steht vor allem die Freude an der Bewegung im Vordergrund.
Bert Neuhofer, Vizepräsident des Roten Kreuzes, unterstreicht die Zielsetzung: „Es ist uns ein großes Anliegen, dass jedes Kind schwimmen kann. Der Pinguin Cup schafft dafür einen motivierenden Rahmen, in dem Sicherheit und Spaß Hand in Hand gehen.“
Dank an engagierte Lehrkräfte
Der Grundstein für eine lebenslange Sicherheit im Wasser wird früh gelegt, die Lehrerinnen und Lehrer begleiten die Kinder auf diesem wichtigen Weg, fördern die Lebenskompetenz Schwimmen und bereiten sie gezielt auf den Pinguincup vor.
Robert Tschaut, Fachinspektor für Bewegung und Sport der Bildungsdirektion Salzburg und Landesreferent für Schwimmen des Salzburger Jugendrotkreuzes, ergänzt: „Der Pinguincup des Salzburger Jugendrotkreuzes ist in den letzten Jahren zu einer traditionellen und attraktiven Veranstaltung für unsere Schüler und Schülerinnen geworden. Die Kinder können nicht nur ihre Schwimmkompetenz unter Beweis stellen, sondern auch Teamgeist bei den Bewerben zeigen.“
„Als Bezirksleiterin des Salzburger Jugendrotkreuzes im Pongau und Lungau freut es mich besonders, dass wir mit dieser langjährig etablierten Veranstaltung einen Beitrag dazu leisten können, die Lebenskompetenz „Schwimmen“ auf spielerische Weise zu fördern. Der „Pinguin Cup“ als großes regionales Schwimmfest ist ein wichtiges Puzzle-Stück unseres Ziels, dass jedes Kind am Ende der Volksschulzeit schwimmen kann und so Unfälle vermieden und Leben gerettet werden können“, so Michaela Joeris, Abteilungsleiterin der Bildungsregion Süd und Jugendrotkreuz-Bezirksleiterin.
Zwei Bewerbe, ein gemeinsames Ziel
Beim Pinguin Cup müssen die Teams ihr Können in zwei Disziplinen unter Beweis stellen: Einer Freischwimmstaffel und einer Rettungsschwimmstaffel. In Gruppen zu je sechs Kindern zeigten die Teilnehmer:innen nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Geschick und Teamarbeit. Während bei der Freischwimmstaffel das klassische Schwimmen im Vordergrund stand, verlangte die Rettungsschwimmstaffel zusätzlich Koordination und Zusammenarbeit, etwa beim Transport von Teammitgliedern auf einer Luftmatratze oder beim Bergen von Gegenständen aus dem Wasser.
Im Zentrum stand jedoch nicht die reine Bestzeit: Ausgezeichnet wurde jene Mannschaft, deren Gesamtzeit am nächsten an der Durchschnittszeit aller Teams lag. Alle Kinder wurden für ihre großartigen Leistungen mit Medaillen und Urkunden ausgezeichnet.
Breite Unterstützung und starke Partnerschaft
Ein besonderer Dank gilt der Erlebnistherme Amade in Altenmarkt, welche die Durchführung der Veranstaltung ermöglichte und allen Teilnehmer einen kostenlosen Eintritt zur Verfügung stellte. Für die wertvolle Unterstützung dankt das Salzburger Jugendrotkreuz auch der AUVA Salzburg, den engagierten Schüler:innen des BORG Radstadt und zahlreichen weiteren Helfer:innen, die wesentlich zum Gelingen des Pinguin Cups beitrugen.
Zahlreiche Ehrengäste nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild vom Können der jungen Schwimmer zu machen und die Bedeutung der Schwimmkompetenz zu unterstreichen.
Erfolgreiche Pinguin-Cup-Serie 2026
Mit dem Bewerb in Altenmarkt ging eine erfolgreiche Pinguin-Cup-Serie im Jahr 2026 zu Ende: Insgesamt fanden heuer drei Veranstaltungen statt: In der Stadt Salzburg, in Zell am See und in Altenmarkt. Daran nahmen fast 500 Schüler:innen aus 24 Schulen teil und stellten in zahlreichen Teams ihr Können unter Beweis.
Der Pinguin Cup hat sich damit einmal mehr als fixer Bestandteil im Salzburger Schuljahr etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Sicherheit, Bewegung und Gemeinschaft bei Kindern.
Fotos (c) Rotes Kreuz Salzburg
Foto 1: Der Pokal des Pinguin Cups in Altenmarkt ging an das Team „Die Besten der Besten“ der Volksschule Tenneck. (v.l.) Michaela Joeris (Jugendrotkreuz Salzburg), Josef Steger (Bürgermeister, Altenmarkt), Erik Kerwer (Geschäftsführer, Erlebnistherme Altenmarkt), Robert Tschaut (Fachinspektor für Bewegung und Sport der Bildungsdirektion Salzburg und Landesreferent für Schwimmen des Salzburger Jugendrotkreuzes), Andrea Neuhofer (operative Leiterin, Jugendrotkreuz Salzburg), Bert Neuhofer (Vizepräsident, Rotes Kreuz Salzburg), Carina Reiter (Abgeordnete zum Nationalrat), Stephanie Salchegger (Bezirksgeschäftsführer Rettungsbezirk Radstadt, Rotes Kreuz Salzburg)
Foto 2: In der Rettungsschwimmstaffel mussten die Kinder eine Person sichern und gemeinsam mit Tauchringen sicher ans andere Beckenende bringen.
Foto 3: In der Freischwimmstaffeln schwammen die Teammitglieder nacheinander eine Länge im Becken.
Salzburg, am 29. Juni 2026
