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Erste Hilfe direkt vor Ort: Maria Alm erhält ersten First Responder – Ausstattung durch breite Unterstützung aus der Gemeinde gesichert

Rudolf Müllner (Bürgermeister), Maria Mitteregger (Kassierin vom Verein „Sei so guat“), Lucas Portenkirchner (First Responder), Martin Fricker (Abteilungskommandant Saalfelden), Thomas Huber (Bezirksrettungskommandant)

Sie leisten schnelle Hilfe im Notfall: Derzeit sind im Bundesland Salzburg rund 90 First Responder:innen im Einsatz. Mit Rettungssanitäter Lucas Portenkirchner übernimmt nun erstmals auch in Maria Alm ein First Responder diese Aufgabe für die Bevölkerung und die Gäste der Gemeinde. Seine Ausrüstung im Wert von rund 5.000 Euro wurde durch die Gemeinde Maria Alm, den Verein „Sei so guat” sowie der beiden Initiativen von vielen Ehrenamtlichen im Ort des Kinderbekleidungsbasars und des Erwachsenenbasars ermöglicht.

Die Mitarbeiter:innen der Rotkreuz-Leitstelle nehmen täglich etwa 1.200 Notrufe entgegen und koordinieren die Alarmierung der Einsatzkräfte, um eine möglichst schnelle Versorgung sicherzustellen. Im Gemeindegebiet Maria Alm wird künftig parallel zum Rettungsdienst auch ein First Responder alarmiert. Rettungssanitäter Lucas Portenkirchner erhält damit bei entsprechenden Einsätzen eine Alarmierung und kann, sofern verfügbar, unverzüglich zum Notfallort ausrücken. Aufgrund seiner örtlichen Nähe ist er in der Regel besonders rasch vor Ort und übernimmt die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Ein ganzer Ort zieht an einem Strang

Der First Responder verfügt über einen Notfallrucksack mit medizinischer Basisausrüstung, darunter Sauerstoff, Defibrillator und Handfunkgerät. Dass diese Ausstattung finanziert werden konnte, ist dem Zusammenspiel vieler Beteiligter zu verdanken. „Hier hat wirklich der ganze Ort mitgeholfen. Von der Gemeinde über den Verein ‚Sei so guat’ bis zu den vielen Familien und Einheimischen, die beim Kinderbekleidungs- und Erwachsenenbasar ein- und verkauft haben. Jeder Euro, der dort umgesetzt wurde, steckt jetzt in einer Ausrüstung, die Leben retten kann”, betont Bezirksrettungskommandant Thomas Huber und ergänzt: „Gerade bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Ein First Responder im Ort schließt genau diese Lücke bis zum Eintreffen des Rettungswagens, für die Einheimischen ebenso wie für die vielen Gäste, die das ganze Jahr über in Maria Alm unterwegs sind.”

Zweiter First Responder in Planung

Mit dem ersten First Responder ist ein wichtiger Grundstein gelegt, das Ziel reicht aber weiter: Derzeit arbeitet das Rote Kreuz an der Finanzierung einer zweiten Ausrüstung für Maria Alm. „Ein Ehrenamtlicher kann nicht rund um die Uhr verfügbar sein. Mit einem zweiten First Responder können wir die Versorgung im Gemeindegebiet deutlich verlässlicher abdecken. Wir freuen uns daher über jede weitere Unterstützung”, so Martin Fricker, Abteilungskommandant Saalfelden.

Freiwilliges Engagement im Notfall

Dank der nun bereitgestellten Ausrüstung kann Lucas Portenkirchner im Gemeindegebiet Maria Alm in kritischen Situationen rasch und professionell helfen.

Er engagiert sich ab sofort ehrenamtlich als einer von rund 90 First Responder:innen im Bundesland Salzburg. Das System besteht seit 2014 und hat sich seither als wesentlicher Bestandteil der Rettungskette etabliert. Ausgerüstet mit einem Notfallrucksack übernehmen First Responder:innen qualifizierte Erste-Hilfe-Leistungen und lebensrettende Maßnahmen, übermitteln Lageberichte an die Leitstelle des Roten Kreuzes Salzburg und unterstützen die eintreffenden Rettungskräfte bei der Einweisung vor Ort.

Foto (c) Rotes Kreuz Salzburg

Foto: (v.l.): Rudolf Müllner (Bürgermeister), Maria Mitteregger (Kassierin vom Verein „Sei so guat“), Lucas Portenkirchner (First Responder), Martin Fricker (Abteilungskommandant Saalfelden), Thomas Huber (Bezirksrettungskommandant)

Salzburg, am 23. Oktober 2026

 

 

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