Derzeit nehmen rund 50 Pädagog:innen und Lehramtsstudent:innen an den Ausbildungskursen des Jugendrotkreuzes Salzburg zum/zur Rettungsschwimmer:in sowie zum/zur Rettungsschwimmlehrer:in im Universitäts- und Landessportzentrum Rif teil. Ziel ist es, die Schwimmkompetenz und Sicherheit im schulischen Umfeld nachhaltig zu stärken.
Im Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg/Rif stehen aktuell Theorie und Praxis des Rettungsschwimmens im Mittelpunkt: Rund 40 der Teilnehmer:innen absolvierten von 14. bis 16. Juli erfolgreich den Ausbildungskurs zum/zur Rettungsschwimmer:in, weitere acht befinden sich von 14. bis 18. Juli in der weiterführenden Ausbildung zum/zur Rettungsschwimmlehrer:in. Begleitet werden die beiden Lehrgänge von insgesamt zehn erfahrenen Trainer:innen.
Engagierte Pädagog:innen für sicheren Schwimmunterricht
„Schwimmen können ist eine Fähigkeit, die im schlimmsten Fall über Leben und Tod entscheidet. Darum freut es mich, dass so viele Pädagoginnen und Pädagogen ihre Sommerferien nutzen, um sich in Rif zu Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern ausbilden zu lassen. Sie sorgen dafür, dass Schwimmeinheiten im Rahmen des Unterrichts überhaupt stattfinden können und begleiten unsere Kinder sicher dabei, ihre Fähigkeiten im Wasser zu festigen und auszubauen. Dafür danke ich allen engagierten Pädagoginnen und Pädagogen sowie dem Jugendrotkreuz Salzburg“, so Landesrätin für Bildung, Daniela Gutschi.
Fundierte Ausbildung für den Schulalltag
Im Rahmen des Rettungsschwimmer:innenkurses erwerben die Teilnehmer:innen grundlegende Kompetenzen im Schwimmen und Retten. Dazu zählen unter anderem die Einführung in die Methodik des Anfängerschwimmens, erste Einblicke ins Tauchen sowie die sichere Anwendung von Rettungsgeräten. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer:innen den Helfer- oder Retterschein und sind berechtigt, im schulischen Kontext mit ihren Schüler:innen schwimmen zu gehen und in weiterer Folge auch Schwimmabzeichen bis zum Fahrtenschwimmer abzunehmen.
Der weiterführende Kurs zum/zur Rettungsschwimmlehrer:in baut darauf auf und erweitert die Inhalte um Stilschwimmen sowie vertiefte methodisch-didaktische Kenntnisse. Absolvent:innen sind anschließend befugt, sowohl Österreichische Schwimmerabzeichen (ÖSA) als auch Österreichische Rettungsschwimmerabzeichen (ÖRSA) abzunehmen – sowohl bei Schüler:innen als auch bei Pädagog:innen.
Praxisnah und mit hoher Relevanz
„Die Verbindung von Theorie und intensiver Praxis ist uns besonders wichtig. Die Teilnehmer:innen sollen nicht nur selbst die Techniken sicher beherrschen, sondern auch lernen, wie sie diese altersgerecht vermitteln können“, erklärt Michael Löberbauer, stellvertretender Landesreferent für Schwimmen und Rettungsschwimmen des Jugendrotkreuzes Salzburg und Kursleiter. „Gerade im Schulkontext braucht es Sicherheit und Handlungskompetenz und genau darauf arbeiten wir in diesen Tagen gemeinsam hin.“
Die Ausbildung umfasst dabei ein breites Spektrum – von schwimmtechnischen Grundlagen über Tauchtechniken bis hin zum richtigen Einsatz von Rettungsgeräten. Ziel ist es, Pädagog:innen bestmöglich auf ihre Rolle im Unterricht und bei schulischen Schwimmveranstaltungen vorzubereiten.
Schwimmen als unverzichtbare Lebenskompetenz
Für die Bildungsdirektion Salzburg hat die Ausbildung hohe Bedeutung. „Schwimmen ist eine grundlegende Kulturtechnik und eine wesentliche Voraussetzung für die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen“, betont Robert Tschaut, Fachinspektor für Bewegung und Sport der Bildungsdirektion Salzburg sowie Landesreferent für Schwimmen und Rettungsschwimmen beim Jugendrotkreuz Salzburg und ergänzt: „Gut ausgebildete Pädagog:innen schaffen die Basis dafür, dass Schwimmunterricht qualitätsvoll und sicher stattfinden kann. Gleichzeitig ermöglichen sie vielen Kindern überhaupt erst den Zugang zu dieser lebenswichtigen Fähigkeit.“
Starker Einsatz für mehr Sicherheit
Das große Interesse an den Kursen unterstreicht die hohe Motivation der Pädagog:innen, ihre Kompetenzen im Bereich Schwimmen und Rettungsschwimmen gezielt zu erweitern. Nicht zuletzt, um möglichst vielen Kindern und Jugendlichen sicheres Schwimmen zu ermöglichen.
Mit den laufenden Ausbildungen leistet das Jugendrotkreuz Salzburg einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im und am Wasser, sowohl im schulischen Bereich als auch darüber hinaus.
Fotos (c) Rotes Kreuz Salzburg
Foto 1: Rund 50 Pädagog:innen nahmen an der Rettungsschwimm-Ausbildung des Jugendrotkreuzes Salzburg teil.
Foto 2: Landesrätin Daniela Gutschi freut sich, dass so viele Pädagoginnen und Pädagogen ihre Sommerferien nutzen, um sich in Rif zu Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern ausbilden zu lassen. (v.l.): Robert Tschaut (Fachinspektor für Bewegung und Sport der Bildungsdirektion Salzburg sowie Landesreferent für Schwimmen und Rettungsschwimmen, Jugendrotkreuz Salzburg), Michael Löberbauer (stellvertretender Landesreferent für Schwimmen und Rettungsschwimmen des Jugendrotkreuzes Salzburg und Kursleiter), Daniela Gutschi (Bildungslandesrätin), Herbert Sommerauer (Mitglied der Geschäftsleitung, Rotes Kreuz Salzburg).
Foto 3: Die Teilnehmer:innen lernen die richtigen Rettungstechniken, um Schwimmer im Wasser retten zu können.
Foto 4: Gemeinsam werden die zu Rettenden aus dem Wasser gezogen.
Foto 5: Neben der Rettung aus dem Wasser üben die angehenden Rettungsschwimmer:innen die Wiederbelebung der Geretteten.
Salzburg, am 16. Juli 2026
