Weniger Wochenstunden, neue Gehaltsstufen und verbesserte Zulagen: Mit einem neuen Gehaltsschema setzt das Rote Kreuz Salzburg ein starkes Zeichen für attraktive und zeitgemäße Arbeitsbedingungen. Besonders Beschäftigte in den unteren Einkommensgruppen profitieren von der Neuregelung. Bestehende Mitarbeiter:innen können fünf Jahre lang freiwillig in das neue Schema wechseln.
Das Rote Kreuz Salzburg, führt mit 1. Jänner 2027 ein neues Gehaltsschema ein und setzt damit einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen für seine Mitarbeiter:innen. Kern der Neuregelung ist die Verkürzung der regulären Wochenarbeitszeit von bisher 40 auf 37,5 Stunden. Ergänzt wird diese durch eine neue Gehaltsstruktur, angepasste Entlohnungsgruppen und neue Zulagen.
Mit diesen Maßnahmen reagiert das Rote Kreuz Salzburg auf die veränderten Anforderungen am Arbeitsmarkt und stärkt seine Position als attraktiver und zukunftsorientierter Arbeitgeber.
Mehr Freizeit und eine modernisierte Gehaltsstruktur
Eine der wesentlichsten Neuerungen ist die Reduktion der Wochenarbeitszeit um 2,5 Stunden. Damit wird ein wichtiger Beitrag zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit geleistet.
Auch bei der Entlohnung bringt das neue Schema Veränderungen: Insbesondere Mitarbeiter:innen in bisher niedriger eingestuften Entlohnungsgruppen profitieren von einer Neubewertung ihrer Tätigkeiten und der Zuordnung zu höheren Entlohnungsgruppen. Gleichzeitig wird die bisherige Gehaltskurve abgeflacht. Dadurch werden die Gehaltsunterschiede zwischen den einzelnen Entwicklungsstufen verringert und die Einstiegsgehälter attraktiver gestaltet. Neue Zulagen ergänzen das modernisierte Entlohnungssystem.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten jeden Tag Großartiges für die Menschen in Salzburg. Mit dem neuen Gehaltsschema schaffen wir Rahmenbedingungen, die dieser wertvollen Arbeit gerecht werden und den Anforderungen eines modernen Arbeitsmarktes entsprechen. Die kürzere Wochenarbeitszeit, attraktivere Einstiegsgehälter und eine zeitgemäßere Entlohnungsstruktur sind wichtige Investitionen in unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit stärken wir das Rote Kreuz Salzburg als Arbeitgeber – sowohl für unser bestehendes Team als auch für zukünftige Kolleginnen und Kollegen“, betont Sabine Tischler, Landesgeschäftsführerin des Roten Kreuzes Salzburg.
Fünf Jahre Zeit für eine freiwillige Entscheidung
Für alle Mitarbeiter:innen, die ab dem 1. Jänner 2027 neu beim Roten Kreuz Salzburg eintreten, gelten die neuen Bestimmungen automatisch.
Bereits beschäftigte Mitarbeiter:innen können hingegen selbst entscheiden, ob und wann sie in das neue Gehaltsschema wechseln möchten. Dafür steht ihnen ein Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung. Bis Ende 2031 kann jährlich ein freiwilliger Wechsel erklärt werden.
Um eine fundierte Entscheidung zu ermöglichen, erhalten alle bestehenden Mitarbeiter:innen eine individuelle Vergleichsrechnung, die ihre derzeitige Entlohnung dem neuen Gehaltsschema gegenüberstellt.
Betriebsrat stärkt durch persönliche Beratung
„Uns als Betriebsrat war besonders wichtig, dass die Kolleginnen und Kollegen selbstbestimmt und ohne Zeitdruck entscheiden können. Mit der fünfjährigen Optionsmöglichkeit schaffen wir die notwendige Sicherheit, um die persönliche Situation sorgfältig zu prüfen. Gleichzeitig war es uns ein großes Anliegen, insbesondere die unteren Einkommensgruppen zu stärken und die Arbeitsbedingungen insgesamt zu verbessern. Selbstverständlich stehen wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung“, erklärt Alexander Maier, Betriebsratsvorsitzender des Roten Kreuzes Salzburg.
Investition in die Zukunft des Roten Kreuzes Salzburg
Mit dem neuen Gehaltsschema verfolgt das Rote Kreuz Salzburg ein klares Ziel: die Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern, bestehende Mitarbeiter:innen langfristig zu binden und neue Fachkräfte für die vielfältigen Aufgaben der Organisation zu gewinnen.
Gerade in einem zunehmend herausfordernden Arbeitsmarkt sind attraktive Gehälter, planbare Entwicklungsmöglichkeiten und eine ausgewogene Work-Life-Balance entscheidende Faktoren.
Mit der Einführung der 37,5-Stunden-Woche, der Neugestaltung der Gehaltsstufen und neuen Zulagen setzt das Rote Kreuz Salzburg ein deutliches Zeichen der Wertschätzung gegenüber seinen Mitarbeiter:innen und stellt wichtige Weichen für die Zukunft.
Umfassende Information und persönliche Beratung
Für Fragen zum neuen Gehaltsschema und zu den individuellen Auswirkungen stehen den Mitarbeite:innenr der/die jeweiligen Abteilungs- bzw. Bezirksleitung, der Betriebsrat sowie die Personalabteilung für persönliche Einzelgespräche mit zur Verfügung.
Foto © Rotes Kreuz Salzburg
Foto: Erfolgreiche Gehaltsreform im Roten Kreuz Salzburg ausverhandelt
v.l. Sabine Tischler (Landesgeschäftsführerin), Alexander Maier (Betriebsratsvorsitzender)
Salzburg, am 20. Oktober 2026
