Das Rote Kreuz Salzburg hat den Bericht der Unabhängigen Grundsatzkommission erhalten und wird die Empfehlungen konsequent umsetzen. Viele Maßnahmen zur Weiterentwicklung von Strukturen, Zuständigkeiten und Abläufen wurden bereits vorbereitet oder befinden sich in Umsetzung. Ziel ist es, das Rote Kreuz Salzburg für die kommenden Jahre weiter zu stärken und bestmöglich für die Menschen im Land aufzustellen.
Das Rote Kreuz Salzburg hat heute den Bericht der Unabhängigen Grundsatzkommission (UGK) erhalten. Präsidium und Geschäftsführung werden die Empfehlungen der Kommission aufgreifen und die bereits eingeleitete Weiterentwicklung der Organisation konsequent fortsetzen.
„Die unabhängige Kommission wurde eingesetzt, um offene Fragen und unterschiedliche Sichtweisen unabhängig und transparent zu prüfen. Dafür danken wir den Mitgliedern der Kommission ausdrücklich. Der Bericht liefert wichtige Impulse für die weitere Entwicklung unserer Organisation“, erklärt Präsident Dr. Werner Aufmesser.
Der Bericht enthält insbesondere Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Strukturen, Zuständigkeiten und internen Abläufen. Zahlreiche Maßnahmen des 7-Punkte-Programms wurden in der Vergangenheit vorbereitet oder befinden sich bereits in Umsetzung.
Dazu zählen unter anderem:
- eine Anpassung der Organisationsstruktur (Satzung),
- klarere Rollen- und Aufgabenverteilungen,
- zusätzliche Dialog- und Beteiligungsformate,
- sowie die Einrichtung eines Zukunftsbeirats.
Die Maßnahmen sollen auf breiter Basis im Roten Kreuz Salzburg weiterverfolgt werden.
„Die vergangenen Monate haben viele Diskussionen ausgelöst. Unser Fokus liegt nun darauf, die daraus gewonnenen Erkenntnisse zu nutzen und unser Rotes Kreuz für die Zukunft bestmöglich aufzustellen. Entscheidend ist für uns nicht die Auseinandersetzung über Vergangenes, sondern die Frage, wie wir den Menschen in Salzburg auch künftig bestmöglich helfen können“, so Aufmesser.
Im Roten Kreuz Salzburg engagieren sich rund 5.000 ehrenamtliche und über 1.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Herausforderungen im Rettungsdienst, im Gesundheits- und Sozialbereich sowie in der Katastrophenhilfe wachsen stetig. Ziel der nun eingeleiteten Maßnahmen ist es, die Organisation strukturell auf diese Entwicklungen vorzubereiten.
„Unser Auftrag bleibt unverändert: Wir helfen Menschen. Alle Veränderungen dienen diesem Ziel. Deshalb werden wir die Empfehlungen der Kommission Schritt für Schritt umsetzen und den eingeschlagenen Weg der Weiterentwicklung konsequent fortsetzen“, betont Aufmesser.
Salzburg, am 26. Juni 2026
