Mit viel Einsatz und Teamgeist nahmen am 18. Juni mehr als 140 Schüler:innen aus sechs Pinzgauer Volksschulen am 4. Pinguin Cup des Salzburger Jugendrotkreuzes teil. Im Hallenbad Zell am See stellten 24 Teams ihr Können im Wasser unter Beweis. Im Mittelpunkt standen Sicherheit, Spaß und die Freude an der Bewegung im Wasser.
Mit großer Begeisterung und Einsatzfreude gingen die Kinder im Hallenbad Zell am See an den Start. Die Teilnehmer kamen aus den Volksschulen Schüttdorf, Thumersbach, Bramberg, Maria Alm, Leogang und Weißbach. Das Team „Die Schwimmguine 3“ der Volksschule Bramberg kam der Durchschnittszeit am nächsten und wurde dafür mit dem Pokal des Pinguin Cups ausgezeichnet.
Sicher schwimmen und Spaß im Wasser
Der Pinguin Cup ist eine bewährte Schwimmveranstaltung des Österreichischen Jugendrotkreuzes, die Kindern spielerisch den sicheren Umgang mit dem Wasser vermittelt. Ziel ist es, die Lebenskompetenz Schwimmen frühzeitig zu fördern und nachhaltig zu festigen. Neben der Sicherheit steht vor allem die Freude an der Bewegung im Vordergrund.
Für Dr. Werner Aufmesser, Präsident des Roten Kreuzes Salzburg, steht die langfristige Wirkung im Vordergrund: „Unser Ziel ist klar: Jedes Kind soll schwimmen können. Mit dem Pinguin Cup schaffen wir einen spielerischen und motivierenden Zugang zu dieser lebenswichtigen Fähigkeit.“
Andrea Neuhofer, die operative Leiterin des Jugendrotkreuzes betont: „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Freude und Begeisterung die Kinder an den Start gehen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Wettbewerbsgedanke, sondern die Freude am Schwimmen und das Erlernen einer wichtigen Lebenskompetenz. Unser Ziel ist es, Kinder möglichst früh für das Schwimmen zu begeistern und ihnen einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Wasser zu vermitteln.“
Zwei Bewerbe, ein gemeinsames Ziel
Beim Pinguin Cup müssen die Teams ihr Können in zwei Disziplinen unter Beweis stellen: Einer Freischwimmstaffel und einer Rettungsschwimmstaffel. In Gruppen zu je sechs Kindern zeigten die Teilnehmer:innen nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Geschick und Teamarbeit. Während bei der Freischwimmstaffel das klassische Schwimmen im Vordergrund stand, verlangte die Rettungsschwimmstaffel zusätzlich Koordination und Zusammenarbeit, etwa beim Transport von Teammitgliedern auf einer Luftmatratze oder beim Bergen von Gegenständen aus dem Wasser.
Im Zentrum stand jedoch nicht die reine Bestzeit: Ausgezeichnet wurde jene Mannschaft, deren Gesamtzeit am nächsten an der Durchschnittszeit aller Teams lag. Alle Kinder wurden für ihre großartigen Leistungen mit Medaillen und Urkunden ausgezeichnet.
Breite Unterstützung für den Pinguin Cup
Die Veranstaltung wurde durch die Unterstützung zahlreicher Partner:innen ermöglicht. Ein besonderer Dank gilt der Stadtgemeinde Zell am See, dem Freizeitzentrum Zell am See und der AUVA Salzburg, sowie den engagierten Schüler:innen des Bundesgymnasiums Zell am See und weiteren motivierten Helfer:innen, die maßgeblich zum reibungslosen Ablauf beitrugen.
Zahlreiche Ehrengäste überzeugten sich vor Ort vom Können der jungen Schwimmer:innen und unterstrichen die Bedeutung des sicheren Umgangs mit Wasser.
Pinguin Cup bleibt Fixpunkt im Schuljahr
Der Pinguin Cup hat sich als fixer Bestandteil im Schuljahr vieler Volksschulen etabliert. Insgesamt nehmen heuer mehrere hundert Kinder aus unterschiedlichen Salzburger Bezirken an den Bewerben teil. Neben der Veranstaltung in Zell am See und einer in der Stadt Salzburg im Februar folgt am 26. Juni ein weiterer Pinguin Cup in Altenmarkt.
Mit Formaten wie diesem setzt das Jugendrotkreuz ein Zeichen für Sicherheit, Bewegung und Gemeinschaft und zeigt, dass lebenswichtige Kompetenzen auch mit viel Freude vermittelt werden können.
Fotos (c) Rotes Kreuz Salzburg
Foto 1: Der Pokal des Pinguin Cups in Zell am See ging an das Team „Schwimmguine 3“ der Volksschule Bramberg.
Foto 2: Die Ehrengäste feuerten die Teilnehmer:innen begeistert an. (v.l., stehend): Oliver Stärz (Geschäftsführer Freizeitzentrum Zell am See), Thomas Huber (Bezirksrettungskommandant Pinzgau), Dr. Werner Aufmesser (Präsident Rotes Kreuz Salzburg), SQM Carmen Breuer (Bildungsdirektion Salzburg), Landtagsabgeordnete Camilla Schwabl, SQM Elke Haiden (Bildungsdirektion Salzburg); (v.l., knieend): Christina Pfeffer, Maria Dullnigg (Rettungsschwimmerinnen, Österreichisches Jugendrotkreuz), Isabella Pernthaner-Schneider (Bezirksgeschäftsführerin Pinzgau, Rotes Kreuz Salzburg), Andrea Neuhofer (operative Leiterin, Jugendrotkreuz Salzburg), Andreas Wimmreuter (Bürgermeister, Zell am See)
Foto 3: In der Rettungsschwimmstaffel mussten die Kinder eine Person sichern und gemeinsam mit Tauchringen sicher ans andere Beckenende bringen.
Foto 4: In der Freischwimmstaffeln schwammen die Teammitglieder nacheinander eine Länge im Becken.
Salzburg, am 18. Juni 2026
