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Premiere für neuen Rettungswagen

Fahrzeuge der neuen Generation starten in der Steiermark

Mit der Übergabe des ersten neuen Rettungswagens auf Basis des neuen Volkswagen Transporter beginnt beim Roten Kreuz Steiermark ein neues Kapitel im Rettungsdienst. Insgesamt werden in einer ersten Auslieferungswelle 21 neue Rettungswagen in der Steiermark stationiert.

Seit fast zehn Jahren prägt der Volkswagen T6 das Bild des Roten Kreuzes auf den steirischen Straßen. Nun beginnt seine schrittweise Ablöse durch den neuen Transporter. Welche Bedeutung ein moderner und leistungsfähiger Fuhrpark für den Rettungsdienst hat, zeigen die Dimensionen des täglichen Betriebs: 393 Fahrzeuge sind allein im steirischen Rettungsdienst im Einsatz. Gemeinsam legen sie jährlich knapp 18 Millionen Kilometer zurück. Bei knapp 550.000 Einsätzen betreuen die Mitarbeiter:innen des Roten Kreuzes mehr als 150.000 Patient:innen pro Jahr.

Mehr Sicherheit, mehr Platz, weniger Verbrauch

Rettungswagen legen während ihrer Einsatzzeit (ca. 7 bis 9 Jahre) durchschnittlich 450.000 bis 500.000 Kilometer zurück und müssen danach ersetzt werden. Mit rund 120.000 Euro pro vollständig ausgestattetem Fahrzeug ist jede Neuanschaffung eine wichtige Investition in die rettungsdienstliche Versorgung der steirischen Bevölkerung. Die neue Fahrzeuggeneration bringt dabei konkrete Verbesserungen: Zusätzliche Assistenzsysteme erhöhen die Fahrsicherheit. Neu angepasste Sitze bieten mehr Platz im Cockpit und verbessern damit die Arbeitsbedingungen bei langen Diensten. Gleichzeitig trägt der geringere Kraftstoffverbrauch zu einem wirtschaftlicheren Betrieb der Fahrzeuge bei.

„Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie viel unsere Sanitäter:innen und unsere Fahrzeuge täglich für die steirische Bevölkerung leisten. Mit der neuen Fahrzeuggeneration investieren wir gezielt in die Zukunft unseres Rettungsdienstes: in noch mehr Sicherheit, hohe Qualität und moderne Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeiter:innen. Damit entwickeln wir die rettungsdienstliche Versorgung in der Steiermark konsequent weiter – zum Wohle der steirischen Bevölkerung“

- OSR Dir. Dipl. Päd. Michael Gruber, BEd MBA
Amtsführender Präsident

„Bei knapp 18 Millionen Kilometern pro Jahr machen Verbesserungen im täglichen Betrieb einen echten Unterschied. Unsere Mitarbeiter:innen verbringen viele Stunden in diesen Fahrzeugen und müssen sich auch in anspruchsvollen Situationen darauf verlassen können. Deshalb haben wir bei der neuen Generation besonders darauf geachtet, Sicherheit, Arbeitsbedingungen und Wirtschaftlichkeit sinnvoll miteinander zu verbinden“, erklärt Helmut Schellnegger, Landesgeschäftsführer des Roten Kreuzes in der Steiermark.

Fast 400 Fahrzeuge im Rettungsdienst professionell managen

Mit der technischen Entwicklung der Rettungswagen steigen auch die Anforderungen an deren Planung, Beschaffung und Betrieb. Fahrzeuge müssen heute zahlreiche technische, gesetzliche und behördliche Anforderungen erfüllen und gleichzeitig verlässlich für die besonderen Anforderungen des Rettungsdienstes gerüstet sein. Hinter jedem Rettungswagen steht daher eine spezialisierte Fuhrparkorganisation, die weit über die reine Fahrzeugbeschaffung hinausgeht.

„Fast 400 Fahrzeuge allein im Rettungsdienst zu managen bedeutet heute weit mehr, als Fahrzeuge zu beschaffen und instand zu halten. Rettungswagen werden größer, schwerer und technisch komplexer, gleichzeitig verändern sich gesetzliche und behördliche Vorgaben laufend. Unsere Aufgabe ist es, diese Anforderungen zusammenzuführen und dafür zu sorgen, dass für den Rettungsdienst und die steirische Bevölkerung verlässliche und richtig ausgestattete Fahrzeuge zur Verfügung stehen“, erklärt Felix Kapper, Abteilungsleiter für Fuhrpark & Zentrales Service beim Roten Kreuz in der Steiermark. „Ein Rettungswagen ist Einsatzmittel, Arbeitsplatz und Ort der Patient:innenenversorgung zugleich. Deshalb müssen Sicherheit, Ergonomie und Komfort für unsere Mitarbeiter:innen und Patient:innen gleichermaßen berücksichtigt werden. Genau darauf achten wir bei der Gestaltung unserer Fahrzeuge“, sagt Jonas Hohenecker, Fachabteilungsleiter Fuhrparkmanagement des Roten Kreuzes Steiermark.

Qualität durch starke Partnerschaft

Bei der neuen Fahrzeuggeneration setzt das Rote Kreuz Steiermark auf einen Partner, der den Rettungsdienst in der Steiermark schon seit Jahrzehnten begleitet: Porsche Graz-Kärntnerstraße 234 liefert 16 neue Rettungswagen der ersten Auslieferungswelle. Die Zusammenarbeit reicht dabei bereits bis in die 1970er-Jahre zurück. Dieser gemeinsame Erfahrungsschatz zahlt sich aus: Anforderungen können frühzeitig abgestimmt und die Fahrzeuge gezielt auf die Bedürfnisse des täglichen Rettungsdienstes ausgerichtet werden.

„Das Vertrauen in die rettungsdienstliche Versorgung in der Steiermark ist für uns von zentraler Bedeutung. Die Menschen in der Steiermark verlassen sich auf uns. Genauso müssen auch wir uns auf unsere Partner verlassen können. Mit Porsche Graz-Kärntnerstraße 234 verbindet uns seit mehr als fünf Jahrzehnten genau eine solche Partnerschaft. Dass wir nun gemeinsam den nächsten Schritt in eine neue Fahrzeuggeneration setzen, steht für dieses gewachsene Vertrauen und unser gemeinsames Streben, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln“, erklärt Rotkreuz-Landesgeschäftsführer Schellnegger.

Simona Hermus, MSc BA, Standortleiterin Porsche Graz-Kärntnerstraße 234, pflichtet dem bei: „Das Rote Kreuz ist eine tragende Säule der rettungsdienstlichen Versorgung der Menschen in der Steiermark. Es erfüllt uns mit großer Freude, eine Organisation mit dieser Verantwortung seit Jahrzehnten als verlässlicher Mobilitätspartner begleiten zu dürfen. Der neue Rettungswagen auf Basis des neuen Transporter ist ein schönes Beispiel dafür, was durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit entstehen kann. Über rund eineinhalb Jahre haben das steirische Rote Kreuz, Dlouhy Fahrzeugbau, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Porsche Graz-Kärntnerstraße 234 Know-how und Erfahrung in die gemeinsame Entwicklung eingebracht. Dass wir nun das erste Fahrzeug hier in der Steiermark ausliefern dürfen, ist für uns ein ganz besonderer Moment. Wir bedanken uns herzlich für das langjährige Vertrauen und freuen uns, diese erfolgreiche Partnerschaft auch in Zukunft weiterzuführen.“