Mit viel Engagement und großer Begeisterung nahmen am 10. Juni 154 Schüler:innen der dritten und vierten Schulstufe aus ganz Vorarlberg an der Vorarlberg-Premiere des Rotkreuz-Pinguin Cups teil.
Spielerisch schwimmen lernen und Sicherheit gewinnen
Der Pinguin Cup ist eine Schwimmveranstaltung des Roten Kreuzes. Ziel ist es, Kinder auf spielerische Weise an sicheres Schwimmen heranzuführen, ihre Schwimmkompetenz frühzeitig zu fördern und gleichzeitig Selbstvertrauen sowie Teamgeist zu stärken. Der Cup fand diese Woche erstmals auch in Vorarlberg statt. Austragungsort war das Seehallenbad in Bregenz, wo insgesamt 25 Teams ihr Können im Wasser unter Beweis stellten.
Zwei Bewerbe, ein gemeinsames Ziel
Auf dem Programm des Pinguin Cups standen eine Freischwimmstaffel und eine Rettungsschwimmstaffel. In Teams zu jeweils sechs Kindern traten die Schüler:innen in der Freischwimmstaffel nacheinander an und bewiesen Ausdauer, Geschicklichkeit und Teamarbeit. Bei der Rettungsschwimmstaffel galt es, eine Personensicherung mithilfe von Luftmatratzen durchzuführen und die gesicherte Person gemeinschaftlich sicher ans andere Beckenende zu bringen.
„Bei den Bewerben stand nicht die schnellste Zeit im Vordergrund, sondern eine möglichst ausgeglichene Teamleistung. Ausgezeichnet wurde jenes Team, dessen Gesamtzeit der errechneten Durchschnittszeit aller Gruppen am nächsten kam“, erläuterte David Hahn vom veranstaltenden Roten Kreuz Vorarlberg.
Gewonnen haben am Ende jedoch alle Teilnehmenden: Für ihren Einsatz erhielten sie jeweils eine Medaille und eine Urkunde sowie als kleines Goodie einen Badeponcho für künftige Badeunternehmungen.
Gemeinsames Engagement für mehr Sicherheit im Wasser
Wie wichtig die Lebenskompetenz Schwimmen ist, unterstrichen auch die anwesenden Ehrengäste. Rotkreuz-Direktorin Janine Gozzi unterstützte die Veranstaltung vor Ort tatkräftig und betonte: „Mit dem Pinguin Cup gelingt es dem Roten Kreuz, Kinder mit Begeisterung an Sicherheit im Wasser heranzuführen und ihnen gleichzeitig die Freude an Bewegung zu vermitteln. Es freut uns, dass wir diesen wertvollen Bewerb heuer erstmals auch in Vorarlberg veranstalten konnten.“
Landesreferent Arno Scharler, der im Roten Kreuz Vorarlberg für die Bereiche Schwimmen und Rettungsschwimmen verantwortlich ist, ergänzte: „Schwimmen ist eine unverzichtbare Lebenskompetenz und ein zentraler Bestandteil der Unfallprävention. – was, gerade in einer Zeit, in der immer weniger Kinder sicher schwimmen können, eine enorme Bedeutung hat.“
Auch AUVA-Vertreter Johannes Sturn verfolgte die Bewerbe mit großem Interesse, beeindruckt vom Engagement von Groß und Klein zeigte sich zudem Vorarlbergs Bildungsdirektor Heiko Richter. Lob gab es am Ende nicht nur für die Veranstalter, die Vertreter:innen des Roten Kreuzes Vorarlberg, sondern auch für das Team der Bildungsdirektion Vorarlberg samt den 24 Schüler:innen der HTL Bregenz, die vor Ort im Einsatz waren, und das Team des Seehallenbads Bregenz für die tolle Unterstützung der Premierenveranstaltung.
